Platz III im Deutschlandpokalfinale in Münster

Unsere Pokalmannschaft mit Arno, Moritz, Nico und Tristan behält die Nerven und erreicht einen dritten Platz im Chaoswettbewerb Deutschlandpokalfinale.

Mit schönen Sport hatte die Veranstaltung für uns diesmal wenig zu tun. Was ist, wenn Du Dich auf drei schöne Mannschaftskämpfe freust, und dann treten Gegner einfach nicht an?

Du bereitest Dich morgens um 9.00 Uhr auf den Wettbewerb vor, machst Dich warm, fechtest Dich ein und bist heiß darauf, dass es endlich losgeht und dann ist die Mannschaft aus Halle an der Saale unsportlicher Weise nicht einmal angereist und Du musst bis 12.15 Uhr warten, bis dass Du fechten kannst, weil Du Freilos hast und hinnehmen musst, dass die anderen Teams sich in Form fechten. Der Topfavorit aus Heidenheim hat einen harten Brocken zugelost bekommen und schlägt München nach zäher Gegenwehr mit 45:39. Und dann darfst Du gegen eine eingefochtene Mannschaft, gegen Heidenheim, fechten. Heidenheim dominiert klar, gewinnt alle Einzelgefechte, und am Ende steht es 45:27. Da haben wir schon besser gegen Heidenheim gefochten und es zeigt sich wieder mal, wie schwierig es ist, später in den Wettbewerb einsteigen zu müssen. Im Kampf um Platz drei kommt dann genauso wenig Freude auf: 45:11 wird Berlin in einem witzlosen einseitigen Treffen geschlagen.

Der Deutschlandpokal scheint viel von seinem einstigen Reiz verloren zu haben. Mannschaften treten nicht an, obwohl sie gemeldet sind, und entwerten den Wettbewerb.  Heuer führte uns ein Freilos, ein 45:15 gegen Wiesbaden, Kampflos gewonnen gegen nicht nach Dörnigheim gereiste Speyerer, sowie ein 45:18 gegen Gießen ins Finale. Und selbst hier starteten nicht alle acht qualifizierte Mannschaften.