Nils Hoffman gewinnt in Duisburg – Rose Finter wird 12. in Kopenhagen

Nils siegt auf dem Montanturnier in Duisburg

Am vergangenen Wochenende startete Nils Hoffmann von der TG Dörnigheim auf dem internationalen Montanturnier in Duisburg. Dort waren Fechter aus Deutschland, Ungarn und den Niederlanden in der Altersklasse der Schüler am Start. Für Hoffmann, der die letzten Wettkämpfe in Hessen alle souverän für sich entscheiden konnte, stellte dieses Teilnehmerfeld eine neue Herausforderung dar.

Ohne Niederlage in der Vorrunde, steckte er von Beginn an sein Revier ab. Mit nur fünf Gegentreffern erreichte er auch das beste Ergebnis insgesamt und war somit für die Direktausscheidung auf den ersten Platz gesetzt. In den kommenden KO-Gefechten besiegte er unter anderem seinen Lokalkonkurrenten Philip Faitz aus Oberhöchststadt. Mit einem Sieg nach dem anderen erreichte er ohne Probleme das Finale. Dort traf er auf Noah Heitz aus Saarbrücken. Zu Beginn leuchteten die rote und die grüne Lampe abwechselnd, setzte Hoffmann einen Treffer, konnte Heitz gleich darauf ausgleichen. Ungefähr in der Mitte des Gefechts konnte Hoffmann sich auf zwei Treffer absetzen, doch Heitz gab nicht auf und kam wieder auf 9:8 ran. Hoffmann jedoch behielt die Nerven und setzte den finalen Treffer. Somit entschied er auch das Montanturnier für sich und setzte seine Siegesserie außerhalb von Hessen fort.

Rose Finter, die bei der TG Dörnigheim trainiert und bei internationalen Turnieren für Kanada an den Start geht, besuchte ein internationales Turnier in Kopenhagen. Es starteten 25 Florettfechterinnen aus 13 Ländern. Mit vier Siegen und nur zwei Niederlagen in der Vorrunde startete Finter gut in den Tag. Im folgenden KO besiegte sie zunächst deutlich eine schwedische Nachwuchsfechterin, scheiterte in der Runde der besten 16 dann aber mit 15:9 an einer Konkurrentin aus den Niederlanden. Mit Platz 12 als Resultat gelang ihr eine Platzierung im guten Mittelfeld und sie zeigte erneut, dass sie im internationalen Rahmen konkurrenzfähig ist.

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Moritz Frohwein wird Dritter auf den Deutschen Meisterschaften

Auf den Deutschen Meisterschaften im Florett konnte Moritz Frohwein in der B-Jugend im Jahrgang 2002 die Bronzemedaille erreichen. Nach seinen Siegen bei den hessischen Meisterschaften am letzten Wochenende stellte er damit seine herausragende Form erneut unter Beweis. Insgesamt zeigte die TG Dörnigheim im bundesweiten Vergleich starke Leistungen.

 

In Halle trafen sich am vergangenen Wochenende die besten jugendlichen Fechter Deutschlands. Mit  Moritz Frohwein, Simon Kaib, Yannik Arnold, Valentin Hasche und Lorenzo Rossi qualifizierten sich von der TG Dörnigheim gleich fünf Fechter für die DM.

Bei den Deutschen Meisterschaften in der B-Jugend werden eine Vorrunde und eine Zwischenrunde gefochten. Die Ergebnisse aus beiden Runden werden gemeinsam gewertet und ergeben zusammen die Platzierung für die Direktausscheidung. Dieser Modus bietet die Möglichkeit eine schlechte Vorrunde am frühen Morgen noch einmal ausgleichen zu können, aber auch einen guten Start durch eine schlechte Zwischenrunde noch in den Sand zu setzen. Nur wer in beiden Runden konstant konzentriert und erfolgreich ficht, hat die Chance auf eine gute Ausgangslage für die KO-Runde.

An dieser Regelung scheiterten Arnold, Hasche und Rossi. Zwar zeigten sie immer wieder gute Gefechte und waren auch bei einigen Kämpfen siegreich, in der Summe jedoch verpassten sie knapp  die Runde der besten 32. Yannik Arnold belegte Platz 56, Lorenzo Rossi Platz 40 und Valentin Hasche bei seiner ersten DM-Teilnahme Platz 34.

Moritz Frohwein und Simon Kaib dagegen erreichten die Endrunde. Kaib, der eine schwache Vorrunde mit nur zwei Siegen focht, verbesserte sich im Laufe des Morgens mit jedem Gefecht und mit drei weiteren Siegen in der Vorrunde qualifizierte er sich als 31. für das KO.  Moritz musste nicht mit Startschwierigkeiten kämpfen und beendete die Vorrunde mit fünf Siegen und insgesamt nur sechs Gegentreffern. Auch in der Zwischenrunde behielt er seine weiße Weste und gewann alle Gefechte. Damit lag er vor der Direktausscheidung auf dem zweiten Platz.

Die Direktausscheidung wurde mit Hoffnungslauf gefochten. Das bedeutet, das Fechter, die im Hauptlauf ausscheiden, in einem Verliererlauf wiederum gegeneinander fechten und darüber eine zweite Chance bekommen im Turnier zu bleiben. Simon Kaib, der sein erstes Gefecht im KO gegen den auf sechs gesetzten Nils Fabinger aus Moers deutlich mit 10:1 verlor, konnte jedoch im Hoffnungslauf nicht seine gewohnte Leistung abrufen und unterlag auch hier 10:5. Damit blieb es am Ende beim 31. Platz.

Moritz Frohwein, der mit seinen starken Vorrunden die beste Grundlage für einen erfolgreichen Turnierverlauf legte, schaffte den direkten Einzug in die Runde der letzten 16. Dort, mit einem seiner Angstgegner, Hendrik Lenk aus Dresden, konfrontiert, zeigte er seine ganze Klasse und entschied das Gefecht mit 10:7 für sich. Euphorisiert durch diesen Sieg nahm er das folgende Gefecht etwas zu leicht und kam nicht richtig in das Duell rein. Gegen Felix Märkle aus Stuttgart unterlag er deshalb zunächst 7:10 und landete im Hoffnungslauf. Sein dortiger Gegner hatte nicht viel entgegenzusetzen, Moritz gewann 10:2 und traf somit im Viertelfinale erneut auf Felix Märkle. Dort konnte er nun seine mentale Stärke unter Beweis stellen. Hochkonzentriert und mit einem offensichtlichen Lerneffekt aus der vorherigen Niederlage, ließ er Märkle dieses Mal keine Chance und siegte überlegen mit 10:5. Damit war ihm eine Medaille nicht mehr zu nehmen. Im Halbfinale traf er auf niemand geringeren als den Vorjahressieger Arwen Borowiak aus Tauberbischofsheim. Gab es im letzten Jahr doch noch deutliche Leistungsdiskrepanzen zwischen den Beiden, war davon dieses Jahr nichts mehr zu sehen. In einem nervenzerreißenden Gefecht konnte Moritz einen 6:9 Rückstand aufholen, sodass sich beide Fechter bei 9:9 gegenüberstanden mit dem Bewusstsein, dass der nächste Treffer der allesentscheidende sein wird. Am Ende gewann der Titelverteidiger um Haaresbreite in einem Gefecht auf höchstem technischen Niveau. Er siegte im Anschluss auch im Finale deutlich und konnte somit erneut Deutscher Meister werden. Allseits wurde jedoch dieser Halbfinalkampf als tatsächliches Finale bezeichnet, da sich hier zwei Fechter auf Augenhöhe gegenüberstanden und bis zum letzten Treffer alles gaben. Diese beiden jungen Talente werden sich in den nächsten Jahren vermutlich noch viele Male gegenüberstehen und ihre Kräfte messen.

Ebenfalls wurde der Länderpokal der Mannschaften an diesem Wochenende ausgefochten. Die Equipe von Hessen I setzte sich nur aus den Dörnigheimer Fechtern Moritz Frohwein, Simon Kaib, Yannick Arnold und Lorenzo Rossi zusammen. Im Teamverband zu fechten ist immer wieder eine neue Erfahrung für die den Individualsport gewohnten Athleten, andere Fechter sind von einem abhängig, können aber auch eigene Fehlschläge wieder ausgleichen. Die Einzelsportart wird so zum Teamsport. Hochmotiviert vom Vortrag fanden die Dörnigheimer Jungs gut in den Tag und erreichten locker das Achtelfinale. Auch das erste spannende Gefecht gegen Westfalen I konnten sie nach einigem Hin und Her mit 45:39 gewinnen. Im Viertelfinale war dann jedoch die Luft raus und es gab eine deutliche Niederlage gegen den späteren Gesamtsieger aus Nordrhein. Am Ende belegte Hessen I einen guten 7. Platz.

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Moritz Frohwein mit gelungener Generalprobe für die Deutschen Meisterschaften

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Am 16. Und 17. April fanden in der Maintalhalle in Dörnigheim die Hessischen Fechtmeisterschaften der Schüler, B- und A-Jugend statt. Gefochten wurde in den Waffen Florett und Säbel. Insgesamt umfasste das Starterfeld knapp 200 Fechterinnen und Fechter zwischen neun und sechzehn Jahren. Die TG Dörnigheim konnte ihrer Favoritenrolle gerecht werden und das Wochenende mit fünf Meistertiteln abschließen.

Im ersten Wettbewerb, dem der A-Jugendlichen Florettfechter, konnte Moritz Frohwein von der TG Dörnigheim sich nach durchwachsener Vorrunde von Gefecht zu Gefecht steigern und in einem spannenden Finalgefecht gegen Nikas Nikolaos vom TV Langen mit 15:13 siegen. Frohwein sicherte sich somit, nachdem er im Laufe der Direktausscheidung seine mitfavorisierten Vereinskameraden Mattis Asmus und Simon Kaib bezwang, den Titel in einer Altersklasse über seiner eigenen Startkategorie.

Auch am folgenden Tag im Wettbewerb der B-Jugendlichen ließ er nichts anbrennen. Nach deutlichen Siegen im gesamten Turnierverlauf traf er auch hier auf seinen stärksten Konkurrenten aus dem eigenen Verein, Simon Kaib. Beide Fechter, die sich hervorragend aus dem Training kennen, lieferten sich ein heißes Duell und letztendlich musste das Gefecht über die Zeit mit 9:6 zugunsten von Moritz Frohwein entschieden werden.

Im Mannschaftskampf waren beide dann vereint für die TG Dörnigheim am Start, vervollständigt wurde das Quartett von Marcel Matern und Mattis Asmus. Mit 45:31 siegten die vier im Finale deutlich gegen den TFC Hanau und stellten ihre starke Form ein weiteres Mal unter Beweis. Auch die zweite Mannschaft der TG Dörnigheim mit Yannick Arnold, Nils Becker und Moritz Wosch zeigte eine herausragende Leistung und landete nach einem extrem spannenden Endkampf gegen den MTV Gießen, der 45:43 gewonnen werden konnte, am Ende auf dem dritten Platz.

Die starke Leistung der TGD-Fechter, zeigt dass die Form stimmt für die Deutschen B-Jugend-Meisterschaften am kommenden Wochenende in Halle. Mit viel Schwung und hohen Zielen werden die Dörnigheimer Jungs nun dort auftauchen. Moritz Frohwein hofft seine Erfolgsserie fortsetzen zu können und sich dort in der nationalen Konkurrenz bis in Halbfinale durchzusetzen.

Auch die Schülerinnen und Schüler kämpften um die hessische Meisterschaft. Im ältesten Jahrgang siegte überraschend Thomas Krebs von der TG Dörnigheim. Von seiner schwachen Vorrundenleistung ließ er sich nicht beeindrucken und marschierte im anschließenden KO von Sieg zu Sieg. Immer mit einem spitzbübischen Lächeln im Gesicht zeigte er im Finale eine herausragende taktische Leistung und spielte seinen Gegner Julius Peltzer aus Darmstadt gegen die Zeit aus. Krebs zeigte seine bisher beste Turnierleistung und darf sich nun wohlverdient Hessenmeister nennen. Seine Vereinskameraden Paul Haedenkamp und Jaron Emmerich erreichten die Plätze drei und fünf.

Im zweiten Schülerjahrgang ließ Nils Hoffmann, ebenfalls TG Dörnigheim, niemanden an seiner Favoritenrolle zweifeln. Mit nur fünf Gegentreffern im gesamten Turnierverlauf und einem 10:1 Sieg im Finale dominierte er seine Altersklasse in allen Bereichen.

Bei den jüngsten Schülern war die TG Dörnigheim durch Leo Haedenkamp vertreten. Im Finale traf er auf Tim Langhans von der SKG Oberhöchststadt. Beide Fechter fechten für ihr junges Alter schon technisch auf hohem Niveau und setzten sich damit klar von den anderen ab. Am Ende war Langhans einen Tick versierter und konnte sich den Titel sichern.

Im Damenbereich waren vor allem die beiden Hanauer Fechtvereine erfolgreich. Mit Angelina Philipp, Emma Geyer und Malina Gröninger sicherte sich der TFC Hanau in der A-Jugend alle drei Medaillen im Einzel und gewannen auch als Mannschaft. Ebenfalls siegreich war der TFC bei den Schülerinnen Jahrgang 2005 mit Luna Blum. In der B-Jugend belegte Beatrix Fauth von der TG Hanau den ersten Platz und mit Annabelle Niakamel stellte die TG auch die Siegerin bei den jüngsten Schülerinnen.

Im Säbel traten nur zwei hessische Fechtvereine, der TV Alsfeld und der TV Wetzlar, an.

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Florett DM 2016

Ende März fanden die diesjährigen Deutschen Florettmeisterschaften in Tauberbischofsheim, der Hochburg des Fechtens, statt. Für die Turngemeinde Dörnigheim starteten im Einzelwettbewerb Tristan Förster und Christopher Traar, die Mannschaft komplettierten Arno Förster und Mattis Asmus.  

Tristan Förster startete mit einer furiosen Vorrunde in den Wettbewerb. Mit fünf Siegen und nur einer Niederlage wurde er für das folgende KO auf Platz 25 gesetzt und musste somit gegen den 40. der Vorrunde antreten. Im Feld der besten 64 riss die Erfolgssträhne und er unterlag seinem Gegner vom gastgebenden Verein mit 15:9. Nach diesem unerwarteten und enttäuschenden Ausscheiden belegte Tristan am Ende Rang 39.

Christopher Traar startete durchwachsener in den Tag. Zwei Siege und vier Niederlagen waren seine Bilanz nach der Vorrunde, es folgte das K.O vom 53. Rang aus. Dort konnte er im Gefecht gegen den 12., Leonardo Pichler, acht Treffer setzen, was jedoch nicht für den Sieg reichte und so stand am Ende ein 53. Platz zu Buche. 

Deutscher Meister wurde an diesem Tag kein geringerer als der viermalige Weltmeister Peter Joppich aus Koblenz. 

 

Mit Nesthäkchen Mattis, der zum ersten Mal DM-Luft im Aktiven Bereich schnupperte, startete die sonst routinierte Mannschaft am nächsten Tag mit einem spannenden Gefecht gegen die Fechter aus Stuttgart. Trotz anfänglicher Führung verlor die TGD am Ende knapp mit 40:45 gegen das Team um Marino Salvatore. Den zweiten Kampf gegen schwache Bamberger konnten die Dörnigheimer Jungs dann aber deutlich gewinnen und mit Selbstvertrauen in das Viertelfinale gegen den Geheimfavoriten aus Weinheim starten. Die TSG Weinheim, einer der aufstrebenden deutschen Fechtvereine, lies keine Zweifel an ihren Ambitionen auf den Titel und siegte klar mit 45:20. Nachdem sie im Anschluss sowohl Tauberbischofsheim als auch Bonn stehen ließen, konnten die Baden-Württemberger diesen auch tatsächlich mit nach Hause nehmen.

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Goldene Maske Maintal 5/6.3.2016

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Goldene Maske von Maintal 2016

Im März hat sich in Maintal die Elite der Florettfechter aus Hessen und Baden-Württemberg zu den  Einzelwettbewerben der Goldenen Maske von Maintal getroffen. Bei der Jugend  bedeuten diese beiden Länder mit den Landesverbänden Hessen, Nordbaden und Württemberg etwa die Hälfte der nationalen Spitze.

Die meisten Siege gingen an die Favoriten aus Tauberbischofsheim. Doch auch die Fechter aus Hessen, insbesondere von der Turngemeinde Dörnigheim bei den Herren und vom TFC Hanau bei den Damen konnten sich sehen lassen und einige Disziplinen für sich entscheiden.

Viel beachtet war der Wettbewerb der B-Jugendlichen aus dem Jahrgang 2002 (U14). Bei den Herren gewann Moritz Frohwein von den Gastgebern der TG Dörnigheim. Er gewann das Finale gegen Paul-Luca Faul vom FC Tauberbischofsheim in einem spannenden Kampf knapp mit 10:9 und blieb dabei im ganzen Wettkampf unbesiegt. Die dritten Plätze belegten Simon Kaib, ebenfalls von der TG Dörnigheim, und Laurenz Rieger aus Mannheim. Auch Simon war bis zu seinem gegen Paul-Luca  verlorenen Halbfinale ohne Niederlage im Wettbewerb, hatte er doch Paul-Luca in der Vorrunde besiegt und in der Direktausscheidung auch Laurenz. Die vier gehören seit Jahren zu den Top 8 in Deutschland im Jahrgang 2002. Auf die Plätze 5 und 6 kamen mit Benedikt See vom FC Tauberbischofsheim und Aaron Eidenmüller von der TSG Weinheim zwei weitere Fechter aus Nordbaden. Die Dörnigheimer Arnold Yannick, Leonardo Rossi, Moritz Neubauer und Valentin Hasche kamen auf die Plätze 7, 9, 11 und 12. Damit ist den Dörnigheimern Moritz, Simon und Yannick die Qualifikation für die Deutschen B-Jugendmeisterschaften so gut wie gesichert.

Schüler 2006 HF

Raoul Zanner – 3. Platz

Schüler 2005 HF

Nils Hoffmann – 1. Platz

B-Jugend 2002 HF

Moritz Frohwein – 1. Platz

Simon Kaib – 3. Platz

Aktive HF

Tristan Förster– 3. Platz

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