TG Dörnigheim räumt bei Hessischen Meisterschaften ab

15 Medaillen – davon vier goldene, das war die Bilanz der Dörnigheimer Florettfechter und -fechterinnen auf den Hessischen Meisterschaften der Schüler, B- und ASONY DSC-Jugend.

Mit entsprechenden Erwartungen starteten vor allem die A-Jugendlichen in das Turnier. Für Moritz Frohwein, der derzeit auch international erfolgreich ist, war der Titel schon fast eine Pflichtaufgabe. Ohne Niederlage in der Vorrunde bereiteten ihm auch die folgenden Direktausscheidungsgefechte keine größeren Schwierigkeiten. Erst im Finale gegen Mattis Asmus, ebenfalls ein Dörnigheimer Fechter, wurde es spannend für die Zuschauer. Abwechselnd trafen die beiden Fechter, einer legte einen Treffer vor, der andere zog nach. Erst im letzten Drittel gelang es Frohwein sich abzusetzen und das Gefecht mit 15:12 für sich zu entscheiden. Nils Becker und Leonardo Rossi komplementierten das Podest und sicherten auch die beiden Bronzemedaillen für die TG Dörnigheim.

Ähnlich gut konnten sich auch die SONY DSCB-Jugendlichen Fechter präsentieren. Paul Haedenkamp, Jaron Emmerich und Tomas Krebs, die im jüngeren Jahrgang für die TGD an den Start gingen, gelang es ebenfalls den gesamten Medaillensatz zu gewinnen. Im vereinsinternen Finale besiegte Haedenkamp Jaron Emmerich mit 10:5, nachdem dieser sich im Halbfinale gegen Krebs durchgesetzt hatte. Peter Zatik stand im älteren Jahrgang auf dem Bronzetreppchen. Er hatte sich über den Hoffnungslauf zurück ins Turnier gekämpft unterlag aber dann im Halbfinale seine Gegner aus Neu-Isenburg mit 5:10.

Die jüngsten Starter des Wettkampfs zeigten ebenso wie dir Großen überzeugende Gefechte. Raoul Zanner setzte sich bis ins Halbfinale durch und sicherte sich somit die Bronzemedaille. Clemens Wosch und Jonathan Griese zeigten, dass auch die 10-jährigen schon mit der Waffe umgehen können. Beide gelangten ohne Schwierigkeiten bis ins Halbfinale. Dort traf Wosch auf Joscha Kröpelin aus Marburg, der an diesem Tag zu stark war. Im Finale hatte Griese dann ebenfalls das Vergnügen mit dem Marburger. Auch er unterlag an diesem Tag und musste sich mit dem Vizetitel zufrieden geben.

Nils Hoffmann hatte an diesem Tag mit seinen Nerven zu kämpfen. Nach souveräner Vorrunde folgte ein nervenaufreibendes Viertefinale gegen einen eigentlich deutlich schwächeren Gegner, indem er sich knapp mit 10:9 durchsetzte. Im Halbfinale konnte er wiederum seine Leistung abrufen, gewann deutlich. Gegen Philip Faitz, seinen Dauerkonkurrenten aus Oberhöchststadt im Finale war die Nervosität erneut deutlich spürbar. Hoffman geriet schnell mit 1:5 in Rückstand. Nach dem ersten Drittel kam er wie verwanelt erneut auf die Bahn, focht konzentriert und mit viel Kampfgeist. So geland es ihm das Gefecht zu drehen und mit 10:6 zu gewinnen.

Beim  anschließenden Mannschaftskampf sicherte sich Dörnigheim bei den Herren die Plätze eins, zwei und drei, die Damen verpassten die Bronzemedaille knapp und belegten Rang vier.

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