Hessische Meisterschaften: Optimale Ausbeute für Veteranen

In Kassel startete mit 288 Teilnehmer*innen das bislang größte Teilnehmerfeld bei offiziellen DFB- Meisterschaften bei den Veteranen. Veteranenfechten liegt voll im Trend, und ist mittlerweile zu einer tragenden Stütze für den DFB geworden. Für die TGD waren leider nur zwei Starter*innen in Kassel. Dafür kamen sie mit zwei Goldmedaillen aus Nordhessen zurück. Am Sonntag, nach verkürzter Nacht, ging Christa Szymanski in aller Frühe in die Vorrunde und hatte mit zwei Niederlagen keinen guten Start. Dafür gewann sie ihre 10er Gefechte dann sicher. Bärbel Gorius (VFL Wolfsburg) hatte beim 4:10 ebenso ein Nachsehen wie Brigitte Greunke (TV Waldshut) mit 3:7 im Finale. Eine klare Leistungssteigerung gegenüber dem Q-Turnier in Eislingen und wieder ein Hessischer Meisterinnentitel für Christa.

Am Tag zuvor gewann Titus Förster im Zwölferfeld mit allen guten 60+ – Florettfechtern Deutschlands nicht minder klar. Heinrich Böhmer lief im Finale einem frühen drei-Treffer-Rückstand hinterher und konnte seine 6:10 Niederlage nicht abwenden. Besonders gut gelang Titus das Halbfinale gegen Ronaldo Bartling mit 10:7. Bartling, der schon Europameister war, war äußerst agil und hat gute Angriffe vorgetragen, mit einem Ausfall, der in dieser Altersklasse nur noch selten zu sehen ist. Nach einem ausgeglichenen Gefechtsanfang konnte sich Titus dann immer besser auf Bartling einstellen und verdient durchsetzen. Im Viertelfinale ließ Titus beim schnellen 10:3 gegen den Lübecker Hans-Georg Brinkmann schon weit vor der Pause nichts anbrennen und focht fast fehlerfrei.